So arbeitet DMC2.0
DMC2.0 misst die tatsächliche Bewegung der Membran in Echtzeit und vergleicht sie mit der beabsichtigten Bewegung, jener, die direkt aus dem Musiksignal abgeleitet ist. Weichen beide voneinander ab, korrigiert das System den Treiber, bevor die unerwünschte Schwingung überhaupt hörbar wird. Dies geschieht über einen elektrischen Regelkreis, der weit schneller arbeitet als die akustische Klangentstehung selbst, sodass die Korrektur erfolgt, ehe der Hörer den Fehler bemerken kann.
Direkt am Chassis, nicht davor
In einer herkömmlichen Konstruktion gibt der Verstärker seine Befehle aus der Ferne, durch passive Bauteile, die sie auf dem Weg verwischen und dämpfen. Die Membran, das eigentlich schallerzeugende Teil, folgt diesen Befehlen dann nur annähernd, mit ihrer eigenen Trägheit und ihren eigenen Tendenzen. DMC2.0 setzt die Regelintelligenz stattdessen direkt an das Chassis und steuert die Membranbewegung genau dort, wo der Klang entsteht, statt davor.
Was DMC2.0 liefert
Für den Hörer ist das Ergebnis einfach. Mehr Kontrolle über die Membranbewegung bedeutet mehr Klarheit im Ergebnis, und den paradox erscheinenden Effekt, dass der Lautsprecher selbst umso weniger hörbar wird, je mehr das System arbeitet. Technisch gesehen erzeugt DMC2.0 lineare Amplituden- und lineare Phasenwiedergabe im Bassweg. Musikalisch gesehen erzeugt es Bass, der ankommt, Bass, der geht, und der nicht wie Nebel hinter der Musik verweilt.
Die Bezeichnung 2.0 verweist auf eine neu konstruierte Sensorgeneration, die etwa vierfach höhere Regelgenauigkeit als die vorherige Generation desselben Prinzips liefert.








